Studium

Auf der Grundlage eines soliden Basiswissens im Bereich der Sprachwissenschaft und der Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten werden erweiterte und vertiefte Kenntnisse bezüglich der Erforschung der Entwicklung und Verwendung, der subjektiven und intersubjektiven Wahrnehmung der im Studienprogramm vertretenen Einzelsprachen sowie ihrer Varietäten vermittelt.

Im Vordergrund der Programme stehen folgende Themenkomplexe:

  • Soziolinguistische Variation: Eigenschaften, Funktion und Status von Varietäten
  • Sprache, Diskurs und Interaktion als gestaltendes Moment von Identitäten und Kulturen
  • Entstehung und Anwendung von sprachlichen Kompetenzen sowohl im monolingualen wie auch im mehrsprachigen Bereich
  • Sprache als Kohäsionsfaktor für Gesellschaften und Staaten
  • Sprachplanung und Sprachpolitik
  • Sprachnormen und Wertung
  • Sprache und soziale Ungleichheit
  • Sprachkontakt und Sprachwandel
  • Sprache und Geschlecht
  • Die Sprachen Europas in Vergangenheit und Zukunft
  • Methoden der Soziolinguistik
  • Soziolinguistik in den Medien
  • Psycholinguistische Aspekte der Variation.

Dabei sollen die Studierenden die Fähigkeit erwerben, den Stand der Forschung kritisch zu reflektieren und kleinere Forschungsarbeiten selbstständig durchzuführen.