MA Daniel Amarelo

Daniel Amarelo studierte Galizistik und Lusistik mit dem Nebenfach Allgemein Sprachwissenschaft and er Uniersität von Santiago de Compostela – USC (Galizien, Spanien). Daniel hat einen Master in Sprachdidaktik (USC) und einen Master in Hispanistischer Linguistik (University of Colorado Boulder, USA) und hat die Doktorarbeit (Juni 2026) an der Universität Oberta de Catalunya (UOC) eingereicht. An der Schnittstelle von kritischer Soziolinguistik, Queer-Theorien und ethnografishcen Methoden untersucht Daniel die Verbreitung von Sprachideologien in queeren Kollektiven in Galizien und Katalonien, beides staatenlose Nationen mit minorisierten Sprachen in Spanien. Neber der Forschung darüber, wie sich Sprachrevitalisierung und Queer-Linguistik gegenseitig beeinflussen könne, beteiligt sich Daniel an Forschungsprojekten und in Fachverbänden, die darauf abzielen, soziolinguistische Ungleichheit zu erforschen und zu überwinden, wie beispielsweise EquiLing - Critical linguistic awareness and speaker agency: Action-research for sociolinguistic equity und EDiSo - International Association for the Study of Language and Society (unter anderem). Derzeit hat Daniel einen Lehrauftrag im Fachbereich Sprache, Kultur und Gesellschaft an der OUC und unterrichtet Portugiesisch im Netzwerk der Escolas Oficiais de Idiomas in Galizien.

 

Forschungsinteressen

Kritische Soziolinguistik; Sprachanthropologie; Kritische Diskursanalyse; Sprache, Geschlecht und Sexualität; Queer-Linguistik; bedrohte und minorisierte Sprachen; Sprachrevitalisierung; Sprachpolitik und -planung; LGBTI+-Studien; Queer-Theorien; Galizistik; Katalanistik; Lusistik; Hispanistik; nationale Identitäten und Unabhängigkeitsbewegungen in Europa.