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Das CSLS konzentriert sich auf die wissenschaftliche Erforschung des Verhältnisses von Sprache und Gesellschaft und ihrer wechselseitigen Beeinflussung im weitesten Sinn.
Das CSLS geht von einer Sprachauffassung aus, die Sprache prinzipiell als fait social sieht; jede Sprache wird von Menschen in Interaktionen mit anderen Menschen erworben, konstruiert und konstituiert. Desgleichen ist Gesellschaft nicht einfach vorgegeben, sondern wird wiederum in den Interaktionen von Individuen und sozialen Akteuren geschaffen. Diese interaktionistische und konstruktivistische Sicht von Sprache und Gesellschaft steht in Kontrast zur Main-Stream-Linguistik der generativen Grammatik, die sich an Chomskys idealem Sprecher-Hörer orientiert. Sprache wird vielmehr als symbolisches Kapital (Bourdieu) im gesellschaftlichen Aushandeln von Machtpositionen gesehen und in der In-Wert-Setzung von Sprachen und Varietäten für Gesellschaften betrachtet. Damit gehört Sprache zu den essentiellen Instrumenten der Konstitution und Organisation von Gesellschaften und Identitäten.
| 7. Dezember 2011 |
CSLS-Vortrag: |
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| 10. November 2011 |
Gastvortrag (Institut für slavische Sprachen und Literaturen): |
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| 8. November 2011 |
Gastvortrag (Erasmus-Dozierendenaustausch): |
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| 26. Oktober 2011 |
CSLS-Vortrag: |
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| 28. September 2011 |
CSLS-Vortrag: |
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| 16. / 17. September 2011 |
CSLS-Workshop: Cognitive Processes and Social Factors in Language Variation and Change Details zum Programm und zum Ablauf des Workshops können der Tagungs-Website entnommen werden. |
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